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ZENZAA

Über zenzaa

Es fing mit einer Frage an, nicht mit einer Idee.

zenzaa ist nicht entstanden, weil ich noch eine Aufgaben-App bauen wollte. Am Anfang stand eine viel einfachere Frage: Warum erzeugt eine Aufgabenliste selbst dann Druck, wenn ich produktiv gearbeitet habe?

Die Antwort kam nicht aus einer Marktanalyse, sondern von meinem eigenen Bildschirm: rund sechzig offene Aufgaben, jeden Tag. Ein guter Arbeitstag veränderte daran fast nichts — fünf erledigt, drei neu dazu, und abends stand da wieder fast dieselbe Zahl. Das Gefühl danach war nie „geschafft", sondern „zurückgefallen".

Irgendwann wurde mir klar, dass der Fehler nicht am Arbeiten lag und nicht am Wollen. Ich hatte zwei völlig verschiedene Dinge in dieselbe Liste geschrieben: alles, was ich nicht vergessen wollte — und das, was heute wirklich Platz hat. Das eine darf unbegrenzt wachsen. Das andere kann es nicht.

Joachim C. Pichen, sitzend mit Schiebermütze und Tablet in der Hand, nachdenklich zur Seite blickend.
Joachim C. Pichen Entwickler von zenzaa, JCP Consulting GmbH

Damit beschäftige ich mich länger, als es zenzaa gibt

Ende der 1980er Jahre habe ich meine Aufgaben und meine Zeit mit einem Zeitplanbuch organisiert — Papier, Ringbuch, feste Struktur. Irgendwann kam mir der Gedanke: Das müsste doch auch mit einem Computer gehen.

Also habe ich angefangen, das Prinzip des Zeitplanbuchs auf meinem Sinclair ZX81 in Software zu übersetzen. Das Programm nannte ich SuperTime.

Rückblickend war das wahrscheinlich mein erster Versuch, persönliche Aufgabenplanung mit Software besser zu machen. Dass mich dieses Thema fast vier Jahrzehnte später noch einmal so intensiv beschäftigen würde, hätte ich damals vermutlich selbst nicht geglaubt.

Dazwischen liegen viele Werkzeuge — eigene und gekaufte, gute und schlechte. Was ich dabei gelernt habe: Die meisten sind ordentlich gebaut. Sie lösen nur das Problem nicht, das ich hatte.

Was daraus wurde

Aus der Trennung von Sammlung und Tag ist zenzaa gebaut: eine Sammlung, die groß sein darf, und ein Tag, der klein bleibt. Alles Weitere — die gemessene Zeit, der Fokus, Compass, die KI-Unterstützung — kam später und musste sich an dieser einen Entscheidung messen lassen.

zenzaa wird bis heute von einem sehr kleinen Team gebaut. Die Regeln, nach denen entschieden wird, schreibe ich vorher auf — nicht hinterher.

Die zenzaa-Methode  ·  Die Grundsätze

Wer dahintersteht

zenzaa ist ein Produkt der JCP Consulting GmbH.

Schiefe Hardt 13, 58093 Hagen · Geschäftsführer: Joachim C. Pichen
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